Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle vom Institut für Lehrerfort­bildung selbst angebotenen bzw. in Kooperation von ihm begleiteten Veranstaltun­gen. Kurse oder Tagungen, die ausdrücklich einen Dritten als Veranstalter auswei­sen, sind keine Veranstaltungen des IfL.

Anmeldung – Kursentgelt

Anmeldungen zu den Kursen werden möglichst frühzeitig, spätestens jedoch bis 6 Wochen vor Kursbeginn, schriftlich an das Institut für Lehrerfortbildung, Dahler Höhe 29 in 45239 Essen, per Fax unter 0201/94619310 oder Online im Internet www.ifl-fortbildung.de oder per Mail info@ifl-fortbildung.de erbeten.

Anmeldungen werden grundsätzlich in der Reihenfolge ihres Zugangs berücksich­tigt. Mit der Anmeldung erkennt der Teilnehmer die Teilnahmebedingungen ein­schließlich dieser AGB verbindlich an.

Es gelten die für die jeweilige Veranstaltung ausgewiesenen Kursentgelte, die mit dem Zustandekommen des Vertragsabschlusses ohne jeden Abzug fällig werden.

Bei mehrteiligen Kursen ist das Kursentgelt nur für den aktuell ausgeschriebenen Kursteil verbindlich. Eine Erhöhung des Kursent­geltes für später stattfindende Kursteile bleibt ausdrücklich vorbehalten. Sofern ein Kursentgelt nicht ausgewiesen ist, ist die Teilnahme kostenlos. Kosten für Unter­kunft und Verpflegung werden in diesem Fall vom Institut für Lehrerfortbildung über­nommen. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Mit dem Versand der Anmeldung geben Sie ein verbindliches Angebot auf Ab­schluss eines Vertrages mit der ‚Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Wissenschaft und Bildung, F.W.B GmbH‘ - Institut für Lehrerfortbildung – ab. Bei Online-Anmeldungen wird zunächst eine Eingangsbestätigung per E-Mail versandt, in der die Anmeldedaten aufgeführt sind. Diese Eingangsbestätigung stellt keine An­nahme des Angebots dar, sondern informiert nur darüber, dass die Anmeldung beim Institut für Lehrefortbildung eingegangen ist. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Wissenschaft und  Bildung, F.W.B GmbH - Institut für Lehrerfortbildung – das Angebot annimmt und Ihnen auf dem Postweg - oder per Mail - eine Eingangsbestätigung und einen vorbereiteten Über­weisungsträger übersendet. Entsprechendes gilt nach der Wahl des Lastschriftverfahrens. Das Kursentgelt kann also mittels Überweisung oder im Lastschriftverfahren beglichen werden. 

So Sie das Lastschriftverfahren nicht unmittelbar wählen, ist das Kursentgelt bin­nen zwei Wochen nach Zugang der Eingangsbestätigung bei Ihnen auf das Konto Nr. 10 290 031 bei der Bank im Bistum Essen eG, BLZ 360 602 95, IBAN DE57360602950010290 031, zu überweisen. Nur bei rechtzeitigem Zahlungsein­gang kann eine Anmeldung berücksichtigt werden. Geht die Zahlung nicht oder ver­spätet ein, so behält sich das Institut für Lehrerfortbildung vor, den Kursplatz an­derweitig zu vergeben.

Möglichkeit des Rücktritts

Sie können bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei vom Vertrag zurück­treten. Sollten Anmeldungen aus einem zwingenden Grund rückgängig gemacht werden müssen, so wird um sofortige schriftliche Mitteilung an das Institut für Lehrerfortbildung gebeten. Bei kurzfristigen Abmeldungen werden von den Ta­gungsstätten z.T. erhebliche Stornierungskosten in Rechnung gestellt. Außerdem ist es in diesen Fällen meist nicht mehr möglich, andere Interessierte, die auf der War­teliste stehen, nachrücken zu lassen.

Bei Abmeldungen, die später als 4 Wochen vor Kursbeginn erfolgen, sowie bei Fernbleiben von der Veranstaltung verfällt das Kursentgelt. Eine Rückerstat­tung ist ausgeschlossen. Das Kursentgelt ist auch dann in voller Höhe zu ent­richten, wenn nicht alle Teilleistungen in Anspruch genommen werden und nicht ein geringerer Schaden von Ihnen nachgewiesen wird.

Ausfall - Ausschluss

Das Institut für Lehrerfortbildung kann Veranstaltungen aus wichtigem Grund absa­gen oder verlegen. Als wichtiger Grund gilt insbesondere:

  • Das Nichterreichen der festgesetzten Mindestteilnehmerzahl

  • Der ersatzlose Ausfall von Referenten

Das Institut informiert Sie unverzüglich, spätestens bis Veranstaltungsbeginn. Be­reits gezahlte Kursentgelte werden in diesen Fällen in voller Höhe erstattet. Scha­densersatzansprüche sind, außer bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässig­keit, ausgeschlossen.

Das Institut für Lehrerfortbildung kann Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschlie­ßen, soweit diese die Durchführung der Veranstaltung gefährden. Dies ist insbeson­dere der Fall, wenn eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer

  • mit der Zahlung des Kursentgeltes in Verzug geraten ist;

  • die Veranstaltung oder deren Ablauf stört oder anderweitig erhebliche Nach­teile für die Durchführung der Veranstaltung zu befürchten sind, oder;

  • die Teilnehmerin oder der Teilnehmer erheblich oder wiederholt gegen die Hausordnung verstößt.

Die Teilnehmerin oder der Teilnehmer hat im Falle ihres oder seines Ausschlusses den vollen Veranstaltungsbeitrag als Schadensersatz zu erbringen.

 

Organisatorische Hinweise

Allgemeine Hinweise

Durch Teilnahme an Veranstaltungen des Instituts für Lehrerfortbildung können Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen an Schulen in Nordrhein-Westfalen ihre dienstrechtliche Verpflichtung zur Fortbildung erfüllen.

Sonderurlaubsregelung

Lehrkräften, die an den Veranstaltungen des Instituts für Lehrerfortbildung teilneh­men wollen, wird hierzu Sonderurlaub von bis zu 5 (bzw. 6) Arbeitstagen gewährt. In besonderen Ausnahmefällen können bis zu 10 (bzw. 12) Arbeitstage bewilligt werden (§ 4 SUrlV).

Für den Erwerb einer Fakultas im Fach Katholische Religionslehre kann Sonderur­laub unter Belassung der Dienstbezüge bis zu vier Wochen im Urlaubsjahr erteilt werden.

Dies ergibt sich aus der Vereinbarung über kirchliche Lehrerfortbildung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den (Erz-)Bistümern vom 22.1.1985 (BASS 20 - 53 Nr. 5) sowie aus dem Runderlass des Kultusministeriums vom 28.7.1987 über Fort- und Weiterbildungsangebote weiterer Träger (BASS 20 - 23 Nr. 3).

Aufgrund der Vereinbarung über kirchliche Lehrerfortbildung vom 22.1.1985 sind alle Veranstaltungen des Instituts für Lehrerfortbildung als geeignete Maßnahmen der Lehrerfort- und -weiterbildung anerkannt. Einer zusätzlichen Anerkennung einzelner Veranstaltungen durch die zuständige Schulaufsichts­behörde bedarf es nicht (vgl. RdErl. d. KM vom 28.7.1987, GABl. NW S. 495).

Das Einverständnis des Dienstherrn mit der Teilnahme an einer Veranstaltung des Instituts für Lehrerfortbildung bzw. die Gewährung von Sonderurlaub ist rechtzeitig auf dem Dienstwege zu beantragen. Lehrerinnen und Lehrer im Ersatzschuldienst stellen ihren Antrag bei der Schulleitung und dem Schulträger.

Unfallschutz

Sofern die besuchte Fortbildungsveranstaltung im Zusammenhang mit den eigentli­chen Dienstaufgaben der Lehrerin oder des Lehrers steht, besteht für beamtete Lehrkräfte Dienstunfallschutz nach Maßgabe des § 31 Abs. 1 Nr. 2 des Beamtenver­sorgungsgesetzes. Im Übrigen richtet sich der Dienstunfallschutz nach den Vor­schriften der Reichsversicherungsordnung (vgl. Vereinbarung über kirchliche Lehrerfortbildung vom 22.1.1985 und Bekanntmachung des Kultusministers vom 4.3.1985, Az. IV B 2-08-40-519/85, GABl. NW S. 206 f.). Zum 1. Januar 1997 wurde das Recht der gesetzlichen Unfallversicherung von der Reichsversicherungsordnung in das neue ‚Siebte Buch Sozialgesetzbuch‘ (SGB VII) überführt.

Die Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Wissenschaft und Bildung F.W.B. GmbH haftet daher den Teilnehmern von Veranstaltungen des Instituts für Lehrerfortbildung gegenüber nur subsidiär und nur für Vorsatz und grobe Fahrläs­sigkeit.

Studientage

Es besteht nach wie vor die Möglichkeit, zum Zwecke kollegiumsinterner Fortbil­dung einen Studientag einzurichten. Termine für schulinterne Kurse können auch für die letzte Woche der großen Ferien angefragt werden. Die Durchführung ab­rufbarer Kurse kann bei der Institutsleitung beantragt werden.